Unerwünschte Blutsauger
Bei der ein Millimeter großen Milbe handelt es sich um einen Ektoparasit, welcher seinen Wirt anzapft, um Blut zu saugen. Da viele Reptilien durch ihre stark verhornte Haut gegen Stiche und Einbisse geschützt sind, sucht sich die Schlangenmilbe weniger geschützte Körperstellen aus. Hierzu zählen Kopf, Kloake sowie Beinfalten. Der Befall kann zu Irritationen, schlechten Häutungen, einer allgemeinen Schwächung der Tiere und der möglichen Übertragung von Krankheiten (Aeromonas Bakterien) bis zur Blutarmut führen. Grundsätzlich sind alle Schlangen gefährdet, von der Schlangenmilbe befallen zu werden.
Symptome bei Befall
Appetitlosigkeit, schnelle Häutungsintervalle, längeres Verbleiben im Wasserbad, dauerhaftes Reiben an Einrichtungsgegenständen im Terrarium, sichtbare Milben auf der Haut.
Diagnose
Mit dem bloßen Auge erkennbare dunkelrote bis schwarze Pünktchen mit Beinen.
TRIXIE Behandlungsempfehlung
Zur Behandlung von Schlagen oder anderen Reptilien bei dem Befall mit Schlangenmilben (und anderen Ungeziefern) empfehlen wir das TRIXIE Schädlingsbekämpfungsmittel für Reptilien. Der rein biologische Wirkstoff (kein Nervengift) wirkt sich direkt auf die Atemorgane der Milben aus und kann sowohl direkt am Tier als auch als Umgebungsspray im Terrarium verwendet werden.
Tipp von Fachmann
Bei nicht handzahmen Schlangen empfiehlt sich die Verwendung eines Leinenbeutels, der vorher von innen mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel besprüht wurde. Die Schlange wird für einige Minuten in den Beutel gelegt wobei sich Ihre Haut mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel benetzt.
Hinweis
Das TRIXIE Schädlingsbekämpfungsmittels für Reptilien sollte nicht vor der ersten Häutung, während oder unmittelbar nach einer Häutung anwendet werden.
Es ist für rein wasserlebende Reptilien oder Spinnentieren nicht geeignet.
Quelle: OPHIONYSSUS NATRICIS (SNAKE MITE) FACT SHEET, Australian Wildlife Health Network updated (25 March 2009)
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