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10.03.2020
TRIXIE unterstützt Aktionen gegen Zigarettenkippen!
Die "Kippen-Konferenz“ in Kiel brachte am 6. März Politiker, Wissenschaftler, Verbände und Initiativen zusammen, um über die Verschmutzung und Vergiftung von Böden und Gewässer durch Zigarettenkippen zu diskutieren.

Unsere Umwelt ist kein Aschenbecher – was tun gegen die Kippenflut?

Mit dem Verkauf der Serie BE NORDIC unterstützt TRIXIE Meeresschutzprojekte. In diesem Jahr stehen Zigarettenkippen im Fokus. Den Auftakt machte am 6. März 2020 eine „Kippen-Konferenz“ im Kieler Wissenschaftspark, bei der Wissenschaftler, Verbände und Initiativen beeindruckende Zahlen und alarmierende Fakten zusammentrugen.

Die harmlos aussehenden kleinen Filter beinhalten über 7.000 chemische Stoffe, von denen 200 als giftig und 50 als krebserregend gelten. Besonders in Verbindung mit Wasser lösen sich die Stoffe schnell heraus und gefährden Tiere und Umwelt. Von den ca. 10 Milliarden Zigaretten, die täglich geraucht werden, landen über 2/3 auf dem Boden.

Die von den NaturFreunden Schleswig-Holstein organisierte und von TRIXIE finanzierte Konferenz bot aber auch Raum für den Austausch von Lösungsansätzen. Neben Jan Philipp Albrecht, dem schleswig-holsteinischen Umweltminister, Prof. Dr. Edmund Maser, dem Leiter der Toxikologie an der Uni Kiel und Dr. Anja Thielen vom Bundesverband der Tabakwirtschaft wurde auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze per Videobotschaft zugeschaltet.

Ein stringenteres Ordnungsrecht, höhere Bußgelder und bessere Aufklärung wurden ebenso diskutiert wie Pfandsysteme, Rauchverbot an Stränden, mehr Aschenbecher im öffentlichen Raum und die Übernahme der Entsorgungskosten durch die Tabakindustrie.

Alles nicht notwendig – so das Fazit – wenn jeder Raucher seinen „hochgiftigen Abfall“ vorschriftsmäßig entsorgen und nicht in die Natur schnippen würde. Im nächsten Schritt werden an norddeutschen Stränden Schilder mit Leihaschenbechern installiert.

Hier geht es zum Beitrag im Schleswig-Holstein Magazin.