Nachhaltigkeit bei TRIXIE

Nachhaltigkeit bedeutet für uns: Verantwortung übernehmen, für Mensch, Tier und Umwelt. Wir arbeiten Schritt für Schritt daran, Produkte, Verpackungen, Prozesse und unsere Zusammenarbeit mit Partner*innen weiterzuentwickeln. Transparenz ist dabei zentral: Unser Nachhaltigkeitsbericht 2024 wurde auf freiwilliger Basis unter Berücksichtigung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt. Damit zeigen wir transparent, wo wir heute stehen, was wir bereits umgesetzt haben und welche nächsten Schritte wir angehen – von Verpackungen und Materialien über Energie bis hin zu fairen Arbeitsbedingungen. Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Wir haben viel vor, aber wir möchten bewusst, verantwortungsvoll und transparent daran arbeiten und mit unserem ökonomischen, ökologischen und sozialen Handeln ein Vorbild für andere sein.

Umwelt

Wo wir ansetzen: Wir optimieren Verpackungen, prüfen Materialien und verbessern die Recyclingfähigkeit dort, wo es sinnvoll und machbar ist. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unseren ökologischen Fußabdruck entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren, von Rohstoffen bis Logistik.

  • Verpackungen & Kreislauf: Wir reduzieren, vereinfachen und gestalten Verpackungen möglichst recyclingfähig.
  • Materialien: In ausgewählten Produkten setzen wir Materialien mit Recyclinganteil ein und stellen Holzprodukte schrittweise auf FSC-zertifiziertes Holz und Material aus anderen kontrollierten Quellen um. Auch unsere Kataloge und Neuheitenbroschüren werden auf Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen gedruckt.
  • Energie am Standort: Wir nutzen u. a. Photovoltaik und investieren in Effizienzmaßnahmen (z. B. Beleuchtung/Technik), um Energieverbräuche zu senken.
  • Meeresschutz: Mit dem Verkauf unserer Serie BE NORDIC unterstützen wir Meeresschutzprojekte. Seit 2019 beteiligen wir uns finanziell an Geisternetzbergungen und Clean-Ups in der Ostsee. 2020 standen Zigarettenkippen im Fokus einer großen Aufklärungskampagne. Seit Januar 2025 unterstützen wir In Mocean, eine Initiative von Seglern für Küstengemeinden, die mit der globalen Plastikmüllkrise kämpfen. Auch soziale Projekte mit Meeresbezug sind Teil unseres Engagements. Der Verein Meer Leben e. V. ermöglicht Surftherapien für krebskranke Kinder und Jugendliche. Zusätzlich spenden wir regelmäßig an Naturschutzverbände, Start-ups und regionale Vereine, die sich für den Naturschutz einsetzen.

Governance & Transparenz

Damit Nachhaltigkeit nicht „ein Projekt“ bleibt, bauen wir Strukturen auf, die Verantwortlichkeiten, Prozesse und Daten Schritt für Schritt verbessern. Grundlage ist unsere doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS, die wir 2025 erstmals durchgeführt haben.

Wesentlichkeit & Fokus: Wir schauen systematisch darauf, wo entlang der Wertschöpfungskette die größten Auswirkungen, Risiken und Chancen liegen.

Transparenz im Bericht: Der Bericht enthält ausschließlich Informationen, die den ESRS-Anforderungen entsprechen.
Hinweis zu KI-Tools: Bei der Erstellung/Überarbeitung wurden KI-gestützte Werkzeuge zur Unterstützung eingesetzt; finale Inhalte wurden geprüft und freigegeben.

Soziales

Soziale Verantwortung endet nicht am Werkstor. Wir wollen sichere und faire Arbeitsbedingungen im eigenen Unternehmen fördern und gleichzeitig Verantwortung in der Lieferkette übernehmen.

Bei TRIXIE: Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie ein respektvolles Miteinander sind für uns keine Einzelmaßnahmen, sondern selbstverständlicher Teil unserer Unternehmenskultur. Ergänzt wird dies durch offene Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten und verlässliche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. So schaffen wir faire, sichere und langfristig tragfähige Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter*innen.

In der Wertschöpfungskette: Als Unternehmen übernehmen wir Verantwortung, nicht nur für unsere Produkte, sondern auch für die Menschen, die sie herstellen. Wir sind daher Mitglied bei amfori und fordern dies auch von unseren Lieferanten.

Der amfori-BSCI-Verhaltenskodex, den alle Beteiligten unterzeichnen, beruht auf internationalen Verträgen zum Schutz von Arbeitnehmerrechten, wie z. B. keine Kinderarbeit, angemessene Arbeitszeiten, gerechte Entlohnung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz vor Diskriminierung und Zwangsarbeit.

Null-Toleranz bei schweren Verstößen: Bei schwerwiegenden Verstößen behalten wir uns angemessene Schritte bis hin zur Beendigung der Geschäftsbeziehung vor.

Gut zu wissen

Derzeit sind wir nicht gesetzlich zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD verpflichtet. Unser Bericht erfolgt freiwillig.

Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind europäische Berichtsstandards für Nachhaltigkeit. Sie legen fest, wie Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen strukturiert und vergleichbar darstellen.
Auch wenn wir nicht gesetzlich dazu verpflichtet sind, nutzen wir die ESRS als Orientierung, um unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung transparent, nachvollziehbar und systematisch aufzubauen.

Ziele und Kennzahlen entwickeln wir aktuell weiter und wollen sie dann klar, belastbar und messbar kommunizieren. Im Bericht zeigen wir transparent den Stand, die wichtigsten Handlungsfelder und die nächsten Schritte.

Weil wir nur dann Aussagen machen, wenn sie belegbar sind. Nachhaltigkeit ist oft komplex (Material, Herstellung, Verpackung, Transport). Pauschale Labels helfen selten, nachvollziehbare Informationen schon.

Viele Hebel liegen in der Lieferkette (Materialien, Vorprodukte, Verpackungen, Fertigung). Dort braucht es Zeit, Daten und Zusammenarbeit mit Partner*innen. Genau deshalb bauen wir Prozesse und Datengrundlagen systematisch aus.

Mit unseren Lieferanten verbindet uns eine langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Dabei haben wir klare Erwartungen an menschenrechtliche und soziale Standards definiert. Wir nutzen externe Standards und setzen auf feste Prüfmechanismen. Wo es Abweichungen gibt, setzen wir auf Verbesserungspläne und Nachverfolgung.

Nein. Audits bilden immer den aktuellen Ist-Zustand ab. Sie sind ein hilfreiches und wichtiges Instrument, stellen jedoch keine verlässliche Garantie dafür dar, dass alle Anforderungen dauerhaft eingehalten werden. Entscheidend ist, was danach passiert: Abhilfe- und Verbesserungsmaßnahmen umsetzen, Wirksamkeit prüfen, nachverfolgen. Darauf legen wir Wert.

Einfacher Grundsatz: länger nutzen statt schnell ersetzen. Achte auf passende Größe/Funktion, pflege Produkte gut, repariere oder gib sie weiter. Und trenne Verpackungen korrekt, das hilft dem Recycling am meisten. Bei Fragen sind wir jederzeit für dich da, melde dich gerne bei uns!